Grunge is .. Awhile & All to get her – doubleconcert

Datum/Zeit d. Türöffnung
Datum: - Sa, 29. Apr , 17
21:00


 

Am 29. April 21:00 – 2:00: Grunge is .. Awhile & All to get her

Awhile

It’s been a while.“ Das hat Elvis schon gesagt, bevor er zu „Heartbreak Hotel“ ansetzte. Und das finden auch die drei Jungs von AWHILE, die ihr Basislager in Uster aufgestellt haben. Es ist eine Weile her, seit eine Band so gerockt hat: Je nach Sichtweise geht die Weile zurück bis zum Summer of 69 oder bis zu ihrem letzten Gig. Simon, Marc und Ren von AWHILE fühlen sich dem Rock verpflichtet. Weil er Charakter hat und auch mal aneckt. Dreckig und kantig muss er sein, finden sie. Und wie der Rock nie einfach nur Rock geblieben ist, so steht auch der Sound von AWHILE unter dem Einfluss diverser Stile: Post-Grunge, Metalcore und Stoner-Punk haben ihre Spuren hinterlassen. In ihren Texten pinkeln sie  gerne mal der Gesellschaft ans Bein – aber ohne in die sture Anti-Haltung des Punk zu verfallen. Es gibt ja auch noch Love and Peace auf dieser Welt.

Ein bisschen Punkrock fliesst aber noch immer durch die Adern des Usterner Frontmanns Simon, denn zum ersten Mal auf der Bühne stand er mit Second Opinion. Nachdem er sich mit Motor On und Rivercash weiterentwickelt hatte, verschanzte er sich geschätzte drei Millionen Nächte alleine in einem Luftschutzkeller. Dort schrammelte er auf seiner Gitarre, schrieb Songs und brütete über Lyrics. Vom Resultat fühlte sich Marc angesprochen – der Brüttiseller mit einer gehörigen Portion Steinbock-Blut. Als Profi-Musiker in Ausbildung steuert er die Drum-Skills bei. Beinahe zwanghaft stimmt er mindestens dreimal pro Probe seine Trommeln nach. Etwas weniger streng nimmt es der Schaffhauser Ren. Für die Proben nimmt er zwar den längsten Weg auf sich, kompensiert aber den Wegschmerz ausgiebig mit Rauchpausen und Kaffee-Konsum. „It’s been a while“, dass die drei im Keller an den ersten Songs feilten. Jetzt rockensie die Bühne. Nach ihrem Debut in einer Frauenfelder Biker-Beiz folgten weitere Auftritte in schmuddeligen Keller-Lokalen. Und da wollen AWHILE auch so schnell nicht wieder Weg. Obwohl: Einen Auftritt am Greenfield oder eine Tournee fänden sie auch nicht schlecht.

All to get her

Pop-Punk-Songs mit Hooks, die sich in den Gehörgängen festsetzen, serviert mit ungestümer Power: So tönt die Musik von All To Get Her. Das Tolle an der jungen Band aus Uznach: Dieselbe Power bringen sie auch auf die Bühne.

One, two, three – Go! Wenn All To Get Her live loslegen, bleibt niemand still stehen. Denn die Energie und die Freude, mit der das Quartett losbrettert, reissen einfach mit. Das bewiesen sie 2016 an über 20 Konzerten. Dieses Jahr werden sie sich mit noch stärkeren Shows übertrumpfen. Die Energie der Live-Gigs haben die Jungs auch auf ihrer Single «Are You Done Now» eingefangen – ein Kracher mit packenden mehrstimmigen Gesängen und und einem grossen Refrain. In ihren Songs spürt man die kalifornische Sonne genauso wie das pulsierende Leben der Grossstadt. Ihre Mischung aus Sum 41 und Blink 182 kommt an, auch jenseits der Landsgrenzen. Auf zahlreichen College-Radios in Deutschland wie «afk max» waren die Jungs zu hören. Und das «Rhein Main Magazin» lobte im Sommer «den frechen Charme, den man in der Schweiz nur selten hört.

All To Get Her wurde im Mai 2011 vom Sänger und Gitarristen Andrea Viciconte und Drummer Silvan Truniger gegründet. Bald fanden Bassist Eduardo Duft, sowie der Leadgitarrist Tom Ebnöther den Weg in die Band. Die vier jungen Musiker gehen seither durch dick und dünn und bringen ihren ungestümen Punk auf die Schweizer Bühnen. Nach ihrer Anfang 2016erfolgreich veröffentlichten EP “Red Carpet” arbeitet der Vierer dieses Jahr an den Songs für Ihr Debütalbum.

Aus Wikipedia:

“Grunge (deutsch ‚Schmuddel‘, ‚Dreck‘) ist ein vor allem in den 1990er-Jahren populärer Musikstil, dessen Ursprünge und Anfänge in der US-amerikanischen Undergroundbewegung lagen. Grunge wurde auch als Seattle-Sound“ bezeichnet und wird oft als eine Vermischung von Punkrock und Heavy Metal angesehen” ….

“Der „Grunge-Sound“ beruht hauptsächlich auf dem Gitarrensound des Hard Rock der 1970er-Jahre (deutlicher Einfluss zum Beispiel bei Pearl Jam) und der Ästhetik und den Lyrics des Punkrock.[1] Während sich einige der Bands mehr in Richtung Metal (Soundgarden, Alice in Chains) bewegten und andere sich mehr dem Punkrock-Einfluss (Nirvana, Mudhoney, 7 Year Bitch) verschrieben hatten, so war tatsächlich bei allen Grunge-Bands aus Seattle der charakteristische „Seattle-Sound“ aufzufinden.”

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Grunge,